Wie ein transparenter bAV-Prozess Mitarbeiterzufriedenheit erhöht

Mitarbeiterzufriedenheit ist mehr als ein Wohlfühlfaktor – sie ist ein zentraler Hebel für Unternehmenserfolg. Zufriedene Mitarbeitende bleiben länger, sind produktiver und identifizieren sich stärker mit ihrem Unternehmen. In Zeiten hoher Wechselbereitschaft ist das entscheidend: Laut einer Umfrage von Personio waren 2024 rund 61 Prozent der Mitarbeitenden bereit, in den nächsten zwölf Monaten den Job zu wechseln. Einer der Hauptgründe ist laut dem Circula Benefits Report 2024: mangelnde Wertschätzung.

Mitarbeitende vor dem Absprung

planen, in den nächsten 12 Monaten nach neuem Job zu suchen
beklagen Mangel an Wertschätzung

Wie Benefits zur Zufriedenheit beitragen

Neben Gehalt sind es vor allem Benefits, die zeigen, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeitenden wertschätzt und in ihre Zukunft investiert. Benefits sind sichtbare Zeichen von Fürsorge und Anerkennung – und sie wirken besonders stark, wenn sie verstanden und genutzt werden. Ein Beispiel dafür ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Hier ist insbesondere die Rolle des Arbeitgebers bei der betrieblichen Altersvorsorge zentral, da Unternehmen mit einem attraktiven bAV-Angebot ihre Position im Wettbewerb um Talente deutlich stärken können.

Warum gerade die bAV so wichtig ist

Die bAV zählt in Mitarbeiterumfragen regelmäßig zu den drei beliebtesten Benefits. Laut einer Deloitte-Studie sagen 47 Prozent der Beschäftigten, dass eine arbeitgeberfinanzierte bAV für sie wichtig oder sehr wichtig ist, wenn sie einen neuen Arbeitgeber wählen. Damit ist die bAV ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um Talente – zumindest theoretisch.

Rolle der betrieblichen Altersvorsorge im Recruiting:

Würden Sie bei einem etwaigen Jobwechsel auf eine vom Arbeitgeber finanzierte bAV achten?

Ja, sehr wichtig – 47%
Ja, aber nicht so wichtig – 37%
Nein – 16%
Quelle: Deloitte bAV–Studie 2024

Das Problem: bAV wird kaum genutzt

Die Praxis sieht jedoch anders aus: Laut besagter bAV-Studie nutzen nur 42 Prozent der Mitarbeitenden die Entgeltumwandlung, obwohl für Arbeitgeber eine gesetzliche Pflicht zur bAV in Form der Entgeltumwandlung besteht. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • 34 Prozent der Mitarbeitenden kennen ihren Rechtsanspruch nicht.
  • 56 Prozent fühlen sich unzureichend über das Angebot informiert.
  • 68 Prozent haben keine Vorstellung von ihrer Versorgungslücke. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie sich auf die gesetzliche Rente allein nicht verlassen können.
  • Viele verstehen die komplexen Versicherungsprodukte schlicht nicht.

Warum Mitarbeitende die bAV dennoch nicht nutzen

Quelle: Deloitte bAV–Studie 2024

Hinzu kommt, dass auch die HR-Abteilung mit dem Thema häufig überfordert ist. Es fehlt an Fachwissen und Zeit, um die Vielzahl an Rückfragen detailliert zu beantworten. So entsteht ein Teufelskreis: Komplexität schreckt Mitarbeitende ab, HR kann nicht ausreichend unterstützen, und am Ende bleibt ein Benefit ungenutzt, der eigentlich Zufriedenheit und Bindung schaffen sollte.
In der Praxis zeigt sich das in unverständlichen Vertragsunterlagen, fehlendem Überblick über den aktuellen Stand oder die künftige Rente und langen Wartezeiten, weil HR die benötigten Informationen erst mühsam zusammensuchen muss. Für die Personalabteilung selbst bedeutet das eine enorme administrative Belastung durch Excel-Listen, Papierakten und eine Flut von E-Mails – Zeit, die für strategische Aufgaben wie Recruiting, Personalentwicklung oder Kulturarbeit fehlt.

 

Was wäre, wenn bAV transparent wäre?

Stell dir vor, Mitarbeitende hätten jederzeit Klarheit darüber, welchen Vorteil sie aus ihrer bAV ziehen. Sie wüssten zum Beispiel:

  • wie viel Steuern und Sozialabgaben sie sparen,
  • welchen Zuschuss der Arbeitgeber leistet,
  • und wie hoch die erwartete Rente oder Kapitalleistung in 30 oder 40 Jahren sein wird.

Ein transparenter Prozess beantwortet die zentrale Frage: What’s in it for me? Je deutlicher sichtbar wird, wie stark der Arbeitgeber die Vorsorge unterstützt, desto stärker wird die bAV als Ausdruck von Wertschätzung wahrgenommen. So verwandelt sich ein trockener Verwaltungsakt in ein emotional wirksames Zeichen von Fürsorge.

Transparenz erfüllt dabei drei Grundbedürfnisse: Sie schafft Vertrauen, weil der Arbeitgeber offenlegt, was er leistet. Sie stärkt die Autonomie, weil Mitarbeitende selbstständig nachvollziehen können, wie ihre Vorsorge funktioniert und welche Effekte ihre Entscheidungen haben. Und sie bietet finanzielle Sicherheit, weil sie die oft diffuse Angst vor der Zukunft reduziert – ein Aspekt, der auch im Hinblick auf den Gender Pension Gap von Bedeutung ist.

 

Die Lösung: Transparenz durch Penzilla

Genau hier setzt Penzilla an. Die digitale Plattform macht die bAV für alle Beteiligten verständlich, zugänglich und attraktiv. Mitarbeitende erhalten einen persönlichen Zugang, in dem sie jederzeit ihre Verträge und Beiträge einsehen können. Sie sehen auf einen Blick, wie sich der Beitrag zusammensetzt und wie sie von der Steuer- und Sozialabgabenersparnis sowie vom Arbeitgeberzuschuss profitieren. Mit dem Penzilla Future-Check lassen sich auf Basis weniger Angaben Szenarien durchspielen, zum Beispiel wie sich höhere Beiträge auf die spätere Auszahlung und die Rentenlücke auswirken. Rückfragen landen nicht mehr in der HR-Abteilung, sondern werden direkt von bAV-Expertinnen und -Experten beantwortet.

Das entlastet HR spürbar und sorgt gleichzeitig dafür, dass Mitarbeitende schnell und kompetent informiert sind. Darüber hinaus verknüpft Penzilla HR-Systeme, Versorgungsträger und Lohnbuchhaltung, sodass Medienbrüche verschwinden und Prozesse reibungslos automatisiert laufen. Auch Compliance-Risiken sinken, weil alle Vorgänge digital dokumentiert werden und ein lückenloser Audit-Trail entsteht.

Bei Penzilla erhalten Mitarbeitende ihren eigenen Zugang und können sich jederzeit über den Stand und die Zusammensetzung ihrer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) informieren. Das schafft Transparenz und Mitarbeiterzufriedenheit

Von der Blackbox zum Zufriedenheitstreiber

Unternehmen, die Transparenz schaffen, machen aus der bAV einen echten Zufriedenheitstreiber. Digitale Lösungen wie Penzilla helfen dabei, den Wandel von einer Blackbox hin zu einem offenen, leicht verständlichen Prozess zu gestalten. Wenn Mitarbeitende sehen, welchen konkreten Mehrwert sie haben, steigt die Nutzung der bAV deutlich. Gleichzeitig werden HR-Teams entlastet, die ihre Zeit wieder stärker in strategische Themen investieren können.

Penzilla ist die All-in-One-Plattform, die deine bAV-Verwaltung vollständig digitalisiert und automatisiert. Wir schaffen die Transparenz, die du und deine Mitarbeitenden verdienen – einfach, sicher und 100% compliant.

Bist du bereit, deine bAV vom Admin-Chaos zu befreien und zu einem echten Benefit zu machen, den deine Mitarbeitenden lieben? Dann buche jetzt eine unverbindliche Demo und erlebe, wie du bis zu 40 % deiner Verwaltungskosten einsparen kannst.

bAV Experte